Natalie im Schlaraffenland
Die Rue Saint-Joseph ist eine der spannendsten Straßen in Québec City, mit neuen Restaurants, Cafés, Teehäusern und originellen Läden. Natalie Déchène und ihr Lebenspartner Stéphane Champagne beschlossen vor elf Jahren, ihre Schokoladen-Fabrik hier im Saint-Roch-Viertel zu eröffnen. Das war noch, bevor dieser Stadtteil wieder im Glanz seiner alten Tage erstrahlte. Als Natalie und Stéphane mit ihrem Geschäft „Champagne Chocolatier“ einzogen, war die Rue Saint-Joseph, einst eine sehr lange überdachte Einkaufsstraße, völlig vernachlässigt und heruntergekommen.
„Die Leute fragten mich: Was wollt ihr dort?“, erinnert sich Natalie. Sie aber hatte wie so oft die Nase vorn. Die Stadtbehörden von Québec City und die Provinzregierung fanden nämlich, mit der Rue Saint-Joseph müsse etwas geschehen. Sie investierten Geld in das Viertel, das hässliche Dach der Einkaufsstraße wurde entfernt und die Häuserfassaden renoviert. Auch private Unternehmer verschönerten mehrere Gebäude. Heute ist der Stadtteil Saint-Roch im unteren Teil von Québec City ein Kleinod, wo alte und moderne Architektur in einer bunten, aber harmonischen Mischung aufeinandertreffen.
Unter all den Läden an der Rue Saint-Joseph sticht das schwarze Schild „Champagne Chocolatier“ heraus. Zuerst erspähe ich die Auslagen mit den Pralinen und anderen Leckereien durchs Schaufenster. Ein Schlaraffenland. Als ich den Laden betrete, sehe ich nochmals durch zwei Fenster direkt in einen der Räume, wo Pralinen hergestellt werden – insgesamt 96 Sorten, wie ich später von Natalie erfahre. „Wir machen die meisten von Hand“, sagt die 43-jährige Geschäftsinhaberin, „und keines unserer Produkte enthält Konservierungsstoffe.“
Natalie ist die Seele von Champagne Chocolatier. Sie produziert zwar selbst keine Pralinen, das machen Stéphane und die 25 Angestellten. Aber Natalie kontrolliert die Qualität der Schokolade und der fertigen Pralinen, die mit allen möglichen Schnäpsen und Likören, von Whisky bis Williams, oder mit Pasten und Crémes gefüllt sind. Stéphane und Natalie sind experimentierfreudig: Sie kombinieren ungewöhnliche Zutaten wie Safran, Basilikum, Rosmarin, Ziegenkäse, Paprikaschoten, Matcha (grüner Tee) Ingwer oder Apfelbutter, einer Spezialität aus Québec, in den Füllungen. Eine weniger exotische, aber soooo köstliche Variante: Caramel mit Grand Marnier, in Schokolade gehüllt. Wagemutiger ist die Verbindung von Balsam-Essig mit Caramel.
Als gelernte Kauffrau ist Natalie für die Administration, Buchhaltung und neue Konzepte zuständig. Von Anfang an, erzählt sie, wollten sie nur die beste Schokolade verwenden. Die beziehen sie von einer Schweizer Firma, auch wenn sie fünfmal teurer als herkömmliche Schokolade ist. „Wir wollen wissen, woher die Kakaobohnen kommen“, sagt Natalie, „etwa aus Tanzania, der Dominikanischen Republik, Kuba oder Mexiko.“
Vor sechzehn Jahren begann das Paar, in der eigenen Küche etwa 200 Pralinen am Tag zu fertigen. Heute liefert ihre kleine Fabrik täglich im Durchschnitt 100 bis 150 Kilogramm. An Weihnachten, am Sankt-Valentinstag und an Ostern wird die Produktion auf 500 Kilogramm pro Tag gesteigert.
Früher spielte auch Marzipan, das in Québec sehr beliebt ist, eine wichtige Rolle. „Die Québecker lieben Dinge mit vielen Farben“, sagt Natalie. So entstand eine Marzipan-Produktion von Comic-Strip-Figuren, dazu Konterfeis von lebenden Personen, um die sich Hotels, Restaurants und andere Konditoreien rissen.
Für ein Gipfeltreffen der Regierungschefs von Mexiko, Kanada und den USA im Hotel Château Frontenac im Jahr 2001, an dem US-Präsident George W. Bush teilnahm, kreierte das Familienunternehmen von Natalie und Stéphane sechs Marzipan-Adler mit der amerikanischen Flagge. „Jedes Stück kostete 500 Dollar“, erinnert sich die Kanadierin. Heute haben die Pralinen von Champagne Chocolatier allerdings die Marzipan-Stücke an Beliebtheit überholt. Natalie isst täglich ein halbes Dutzend davon - als Qualitätskontrolle.
Sie lacht, als ich sie frage, ob sie nach sovielen Jahren überhaupt noch Schokolade riechen könne. „Ja, natürlich“, sagt sie, „ich war schon immer eine Feinschmeckerin, und ich esse einfach gern.“ Ihre 13-jährige Tochter arbeitet ebenfalls ab und zu im Geschäft mit. Das Schoko-Geschäft ist nicht etwas, das man in ein paar Wochen lernt: Natalie und Stéphane bilden ihre Angestellten während eineinhalb Jahren aus.
Trinken kann man die Schokolade in Natalies Laden übrigens auch. Zu empfehlen: Chocolat chaud mit Ahornsirup – wenn das nicht typisch Québec ist...
Navigation:
Champagne Chocolatier, 783 Rue Saint-Joseph Est, Québec, QC, G1K 3C6
Tel. 001 418-652-0708 Fax: 001 418-652-8440
E-Mail: champagnechocolatier@live.ca
Weitere Sehenswürdigkeiten in der Rue Saint-Joseph:
Benjo, ein Spielzeugladen für Kinder auf 2.300 Quadratmetern, in dem sich auch Erwachsene die Zeit vertreiben sollten. Alle Einnahmen des Ladens werden an wohltätige Institutionen gespendet. 543 Rue Saint-Joseph Est., Tel. 001 418-640-000, www.benjo.ca
Die Saint-Roche-Kirche (590 Rue Saint-Joseph Est), 1923 erbaut, die größte Kirche in Québec City, in deren Hof Konzerte, Ausstellungen und Festivals stattfinden.
Resto-Club Largo (643 Rue Saint-Joseph), ein Restaurant, das auch ein Jazz-Club mit nur 75 Sitzen ist.
Cafe du Clocher Penché (203 Rue Saint-Joseph), ein modernes, unprätentiöses Bistro mit einer langen Weinliste und einer gerühmten Küche, die sich Normalbürger leisten können, www.clocherpenche.ca
Teehaus Camellia Sinensis, (624 Rue Saint-Joseph) mit 180 Teesorten.
von: Bernadette Calonego
Foto Copyright: Bernadette Calonego
Nancies Glück auf dem Land
Nancie Allaire ist in Québec City aufgewachsen, aber heute schwärmt sie vom Leben auf dem Land. Ich verstehe ihre Begeisterung völlig, seit ich die Beauce bereist habe, eine Gegend nicht weit von Québec City. Die Beauce ist im wahrsten Sinn des Wortes eine Idylle: Es gibt pittoreske Dörfer mit historischen Gebäuden, satte Wiesen mit grasenden Kühen, Haferfelder und Himbeerplantagen, Apfelbäume und Ahornwälder, träge Flüsse, gemütliche Landstraßen und gutes Essen in kleinen Gasthöfen. Nancie möchte von hier nie mehr weg: „Man ist ganz schnell in der Natur“, sagt sie, „und man hat viel Platz.“
Nancie genießt die Vorteile zweier Welten: In nur 50 Autominuten ist sie in Québec City, wo ihre Eltern leben. Zuhause im Dorf Beauceville mit seinen 6300 Einwohnern ist sie aber „in drei Minuten im Wald.“ Nicht weit von ihrem Haus am Dorfrand stehen zwei kleine Holzhütten, umgeben von Ahornbäumen. In hunderten solcher Hütten stellen die Einheimischen zwischen Ende März und Anfang April den legendären Ahornsirup her. In Nordamerika ist die Beauce der größte Exporteur dieses so typischen kanadischen Produkts, das viele Touristen als Souvenir nach Hause nehmen.
Nancie ist ein Fundus an Informationen über die Beauce. Sie hat sieben Jahre lang als Beamtin für die Wirtschaftsförderung in dieser Region gearbeitet, die dank des Unternehmertums seiner Bürger relativ wohlhabend ist. „Wir haben viele kleine Familienbetriebe und Fabriken“, sagt Nancie. „Die Familie ist für die Menschen hier sehr wichtig, es gibt weniger Scheidungen und Alleinerziehende als anderswo.“ In der Beauce wird auch noch mehr geheiratet als im Rest der frankophonen Provinz Québec, wo die Heiratsrate die zweittiefste in Kanada ist (nach Nunavut).
Nancies Sohn ist zehn und ihre Tochter acht. Im Alter von 26 war sie mit ihrem Lebenspartner, der Geographie studierte wie sie und aus der Beauce stammt, von Québec City aufs Land gezogen. „Alle Leute kennen sich hier“, sagt Nancie, „und man trifft schnell neue Bekannte.“ In der Beauce begegnet man auch der Geschichte Québecs, zum Beispiel in den riesigen Gotteshäusern, den Symbolen der einstigen Macht der katholischen Kirche in dieser größten kanadischen Provinz.
In Saint-Joseph-de-Beauce zum Beispiel, einem Dorf am Fluss Chaudière, findet man neben der Kirche aus dem Jahr 1876 ein historisches Pfarrhaus, ein Kloster, ein altes Waisenhaus und ein Schulgebäude mit Vergangenheit.
Den Bewohnern der Beauce scheint das Bedürfnis nach Kultur in die Wiege gelegt, das zeigt die große Anzahl von Veranstaltungen. „Man findet hier immer einen Grund, ein Festival durchzuführen“, sagt Nancie. In der Kirche von Saint-Séverin, einem hübschen Weiler, werden während meines Besuches Filme gezeigt. Der Bürgermeister von Saint-Joseph-de-Beauce, Michel Cliche, lädt mich dazu ein. Ich bin überrascht, wie professionell und volksnah zugleich der Anlass ist. Einer der gezeigten Filme erzählt das Leben von Jean-Baptiste Béland, einem Dorforiginal, der unbedingt das Leben eines Pferdes führen wollte. Statt ihn in eine psychiatrische Klinik zu stecken, ließen ihn die Menschen in der Beauce Wagen ziehen und im Pferdestall schlafen.
„Baptiste war die exzentrischste Person in der Beauce“, sagt Nancie. Auf dem Filmfestival lerne ich auch die Geschichte von Robert Cliche kennen, einem einheimischen Anwalt und Richter. Er war verheiratet mit der Journalistin und Autorin Madeleine Ferron, und ihre Ehe war eine große Liebesgeschichte. Robert Cliche gründete eine linke Partei und stellte sich als Abgeordneter zur Wahl. Aber der Pfarrer predigte von der Kanzel, dass Robert Cliche nicht gewählt werden dürfe. Und tatsächlich erhielt Cliche keine einzige Stimme.
Diese Zeiten sind vorbei, und Robert Cliche wird auch nach seinem Tod im Jahr 1978 in Hochachtung gehalten. Die private Gesundheitsstiftung, die Nancie Allaire heute leitet, ist nach ihm benannt. Diese Kooperative hilft, den Ärztemangel in der Beauce zu verbessern, indem sie Gemeinschaftspraxen fördert.
Nancie sagt, wer eine typisch ländliche Gegend in Quebec sehen möchte, sei in der Beauce gut aufgehoben. Untypisch an den Bewohnern der Beauce ist, dass sie keine Unabhängigkeitswünsche wie andere Québecker hegen. Sie wählen traditionell die Konservative Partei und nicht die separatistische Parti Québécois, die Québec von Kanada loslösen wollen.
Die Beauce grenzt an den US-Bundesstaat Maine, mit dem reger Handel betrieben wird. Es wird auch über die Grenze hinaus geheiratet und in den USA häufig Urlaub verbracht. Nancie sagt, der Fremdenverkehr in der Beauce stecke noch in den Anfängen: „Tourismus kennen wir erst etwa seit etwa zwanzig Jahren, und er entwickelt sich nur langsam.“ Es gibt nicht viele große Hotels in der Beauce, dafür aber viele Zimmer mit Frühstück. Nancie kann es nicht erwarten, bis der teilweise gebaute Fahrradweg, der künftig von Saint-Georges bis nach Québec City führen und 131 Kilometer lang werden soll, fertig sein wird. „Das wäre die beste Art, die Beauce zu erleben“, sagt sie.
Navigation:
Im März findet jeweils ein Ahornsirup-Festival in Saint-Georges mit Ausstellungen, Schlittenfahrten, Degustationen im Schnee und einer Tour zu den Waldhütten statt, in denen der Sirup hergestellt wird.
www.festivalbeaucerondelerable.com, T 001 418 227-4642, F 001 418 228-7476
Tourismus in der Beauce: www.destinationbeauce.com oder: www.chaudiereappalaches.com/tourisme (Hotels, Restaurants, Ferienhäuser usw.)
Film-Festival von Saint-Severin: www.festivalcineseverin.org, T 001 418 426-2423
Fahrradtouren in der Beauce: Gehen Sie auf die Webseite www.velo.qc.ca/rv/index_e.php, klicken Sie unter „Plan your Trip“ die Region „La Chaudiere-Appalaches“ an.
von: Bernadette Calonego
Ein Geheimtipp namens Veronyc
Zugegeben, in der Pension „Marquise de Bassano“ in Québec City werden die Gäste nicht von jungen Frauen in historischen Kostümen empfangen wie im berühmten Grandhotel Fairmont Le Château Frontenac. Aber eine interessante Geschichte hat dieses unkonventionelle Bed and Breakfast allemal. Vor allem lebt dort Veronyc Sansoucy. Als mich die 33-jährige Gastgeberin mit großer Wärme begrüßt, als ich in der Dunkelheit ankomme, vergesse ich den strömenden Regen in Kanadas ältester Stadt sogleich.
In einer kanadischen Zeitung hatte ich zufällig von dieser erschwinglichen Unterkunft gelesen, die sich in einem renovierten historischen Haus mitten im ältesten Viertel von Québec City befindet, eine Stadt, die im Jahr 2008 ihren 400. Geburtstag feierte. Der echte Geheimtipp ist aber Veronyc.
Sie hilft mir, meinen Koffer zwei Stockwerke hochzuhieven, denn einen Aufzug gibt es in diesem über 120 Jahre alten Haus nicht. Ich beziehe eines der fünf originellen Zimmer. Als ich das hübsche Bad sehe, ist es mir plötzlich ganz egal, dass ich es noch mit anderen Gästen teilen muss (es gibt auch Zimmer mit privatem Bad).
Veronyc bietet mir gleich eine Tasse Tee an, und so sitzen wir in der Wohnstube, wo ich erfahre, dass die junge Frau zu diesem Bed and Breakfast wie die Jungfrau zum Kind kam. Sie stammt ursprünglich aus der Nähe von Montréal und ließ sich vor zehn Jahren in Québec City nieder. Sie verliebte sich in Francis, den heute 39-jährigen Inhaber der „Marquise de Bassano“. Hier ist Francis, ein ehemaliger Journalist, aufgewachsen. Damit er sein Elternhaus nicht aufgeben musste, verwandelte er es in eine Pension. „Zusammen haben wir das Haus renoviert, aber ihm die Authentizität gelassen“, sagt Veronyc. Mit dem Gebäude hat es eine besondere Bewandtnis auf sich, wie sie mir verrät: Die Marquise de Bassano, die als erste Frau hier wohnte, hieß ursprünglich Clara Symes (1845 – 1922) und war Amerikanerin. Sie kam nach Québec City, um sich in der Schule der Ursulinerinnen bilden zu lassen. Das Kloster der Ursulinerinnen kann man heute noch besichtigen. Clara Symes heiratete später den italienischen Marquis de Bassano del Grappa. „Ihr Haus wurde 1888 vom Architekten Lord Mount Stephen erbaut“, erzählt Veronyc, „er war einer der fünf Architekten des Hotels Chateau Frontenac.“
Obwohl Veronyc und Francis heute geschieden sind, führen sie das Bed and Breakfast als gute Freunde gemeinsam weiter. Für Veronyc ist es eine Vollzeitbeschäftigung. Sie hat Tourismus-Marketing an der Universität von Québec City studiert und kümmert sich um die Finanzen und die Werbung. In ganz jungen Jahren hatte sie auch als Skilehrerin im Westen Kanadas gearbeitet. Während der Olympischen Spiele im australischen Sydney im Jahr 2000 war sie zuständig für Übersetzer und Dolmetscher gewesen. Veronyc spricht fließend Französisch und Englisch.
„Die Arbeit mit Menschen war immer schon meine Leidenschaft“, sagt sie. Ihr reich beladener Frühstückstisch sieht wie ein Gemälde aus, und ich lasse mir die große Käseplatte und die frischen Buttergipfel nicht entgehen. „Jeden Tag koche ich ein spezielles Gericht“, sagt sie, „zum Beispiel Crêpes oder eine Quiche. Ich liebe die Vielfalt.“
Sie liebt auch Papageien. Ihr erster Vogel hieß Casse-Cou (übersetzt „Halsbruch“), und sie fand ihn im Schnee bei der gleichnamigen Treppe Escaliers Casse-Cou in der Stadt. Dieser kluge Papagei, der sprechen konnte, verriet ihr, dass er in einem Video auf Youtube vorkommt. Veronyc fand das Video tatsächlich und konnte auf diese wundersame Weise den Besitzer von Casse-Cou informieren. Billy, so der richtige Name des Papageis, kehrte in sein altes Zuhause zurück. Francis kaufte aber einen neuen Papagei für Veronyc, den sie Atchoum taufte.
Das ist eine der kurzweiligen Anekdoten aus der Geschichte der „Marquise de Bassano“. Als ich eine neue Unterkunft suchen muss, weil ich länger in Québec City bleiben möchte, die „Marquise de Bassano“ aber ausgebucht ist, macht Veronyc mehrere Telefonate, bis sie ein schönes Zimmer für mich gefunden hat. Sie ahnt bestimmt, dass ich beim nächsten Besuch wieder bei ihr auftauchen werde.
Navigation:
B & B La Marquise de Bassano
15 rue des Grisons
Québec, QC G1R 4M6
Tel. 001 418 692-0316
www.marquisedebassano.com
Email: bassano@total.net
Wer sich das Video mit dem Papagei Casse-Cou alias Billy ansehen will, gehe zu YouTube und tippe „Billy la perruche“ ein.
von: Bernadette Calonego





